Salzburg – die Mozartstadt

Sicher kennen Sie den bekanntesten „Sohn“ dieser Stadt Wolfgang Amadeus Mozart. Wir waren am Vorabend in Salzburg angekommen und nach einem ausgiebigen Fruehstuecksbuffet im Hotel, machten wir uns als erstes auf die Suche nach Mozarts Geburtshaus in der Getreidegasse. Das Haus liegt in der Altstadt. Eine Tafel am Geburtshaus des Komponisten …..In diesem Hause wurde am 27. Januar1756…… zeigt uns, dass wir am richtigen Ort angekommen sind. Das Haus praesentiert sich mit einem ockergelben Verputz und der Aufschrift Mozarts Geburtshaus in goldener Schrift. Drinnen bestaunten wir die Musikinstrumente des Kuenstlers. Geigen aller Art, die bei verschieden Konzerten damals zum Einsatz kamen. Mir faellt unter all den Instrumenten besonders eine sehr kleine Geige auf und ich denke mir, mit dieser hat Mozart sicher ganz zu Anfang seiner Karriere, im Kindesalter musiziert.

Bei unserem anschliessenden Bummel durch die Getreidegasse, eine sehr beliebte
Einkaufstrasse, bewundern wir die schmalen Altstadthaeuser, viele mit Jahreszahlen versehen und mit wunderschoenen, schmiedeeisernen Schildern am Eingang der Haeuser. Das waren damals noch geschmackvolle „Werbetafeln“ geht es mir durch den Kopf. In den Geschaeften findet man alles was das Herz begehrt, neben modischen Kleidern auch herrliche Salzburger Trachten, Feinkostlaeden, Antiquitaetengeschaefte und und …

Anschliessend meldete sich der Magen und wir suchten ein Restaurant. Dort hatten wir noch ein lustiges Erlebnis. Wir sassen im Stiftskeller und studierten die Speisekarte. Zwei Tische weiter sassen einige Amerikaner und taten dasselbe. Sie diskutierten heftig und konnten sich nicht entscheiden, bis einer dem Kellner winkte und die Bestellung aufgab. Er bestellte ……. Salzburger Nockerln mit Pommes Frites. Zuerst kam ein Teller Pommes Frites und anschliessend die Salzburger Nockerln. Die Gesichter waren unbeschreiblich und wir mussten uns wirklich das Lachen verklemmen. Die hatten sich etwas ganz anderes unter Salzburger Nockerln vorgestellt, wahrscheinlich ein Fleischgericht. Na ja, das kann passieren wenn man die einheimische Kueche nicht kennt.

Ueber unseren weiteren Aufenthalt in Salzburg berichten wir ein anderes Mal. Wenn Sie noch Ferien planen, vielleicht für den Herbst, dann besuchen Sie doch selbst einmal diese wunderschoene Stadt.

27. August 2007  Autor Willi Müller

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