Reiseerfahrung besuchte den Weihnachts- und Christchindli-Maert Bremgarten

Weihnachtsbeleuchtung in Bremgarten

Weihnachtsbeleuchtung in Bremgarten

Der Weihnachts- und Christchindli-Maert Bremgarten mit seinen ueber 300 Marktstaenden ist weit ueber Bremgarten hinaus bekannt. Neben dem grossen Angebot an kulinarischen Leckereien und einer Vielfalt an Weihnachtsgeschenk-Ideen, ist alleine schon das Kulturprogramm mit vielen Veranstaltungen eine Reise wert. Ueber 100 000 Besucher zog der 4 Tage dauernde Anlass dieses Jahr in das malerische Staedtchen an der Reuss.

Der Weihnachtsmarkt erstreckt sich von der bekannten Holzbruecke aus durch die Gaesschen der Altstadt. Bunte Marktstaende, kulinarische und musikalische Vielfalt erwarten die Besucher. Erfolgsrezept des Bremgartner Marktes ist die besondere Ambiance in den weihnachtlich geschmueckten Gassen. Viele Marktstaende werden von oertlichen Vereinen betrieben. Dadurch hat der Weihnachtsmarkt seinen „familiaeren“ Charakter behalten. Und er wirkt dadurch weniger kommerziell wie viele andere.

Weihnachtsstand

Weihnachtsstand

Wirklich eine schoene Einstimmung in die Weihnachtszeit!

Wer sich schon den Termin für den naechsten Weihnachts-Markt in Bremgarten notieren moechte: 2. Dezember – 5. Dezember 2010.

15. Dezember 2009        Autor Margit Mueller

Reiseerfahrung empfiehlt: einen Besuch an die Garten-Ausstellung 2009 in Zuerich

Reiseerfahrung empfiehlt: einen Besuch an die Garten-Ausstellung 2009 in Zuerich

Ich habe letzte Woche an einem sonnigen Maitag einen Spaziergang durch die Innenstadt von Zuerich gemacht und die vielen dekorativen Pflanzen und kunstvoll dekorierten Pflanzentoepfe bestaunt.

Blauer-Pflanzentopf

Blauer-Pflanzentopf

Ueber 300, von Kuenstlern gestaltete, Blumentoepfe verwandeln diesen Sommer die Zuercher Innenstadt von Mai bis September 2009 in einen bluehenden Garten.

Pflanzengefaess mit Schuhen

Pflanzengefaess mit Schuhen

In uebergrossen etwa 1,5 Meter hohen und 30 Kilo schweren Kunststoff-Pflanzentoepfen sind Palmen, Oleander, Bambus, Strauchkastanie, Feigenbaeume und viele andere dekorative Pflanzen waehrend der Garten-Ausstellung 2009 in Zuerich zu finden.

Pflanzengefaess knall bunt

Pflanzengefaess knall bunt

Zu bestaunen sind Sujets von weiss bis knall bunt und von gegenstaendlich bis abstrakt. An jedem Topf befindet sich eine Informationstafel, wer den Pflanzentopf gestaltet hat, der Name und eine kurze Beschreibung ueber die Herkunft der Pflanze.

24. Mai 2009          Autor Margit Mueller

Bad Saeckingen und der Trompeter von Saeckingen

Bad Saeckingen habe ich schon mehrere Male besucht. Es ist eine huebsche Stadt, die nicht sehr weit von unserem Wohnort liegt. Warum nicht mal Reiseerfahrungen in der Naehe machen, finde ich. Es muss ja nicht immer weit weg sein. Natuerlich ist auch das Shopping immer wieder ein Anziehungspunkt fuer einen Besuch. Von der Schweizer Seite herkommend empfaengt uns als erstes die ueber 200 Meter lange Holzbruecke, uebrigens eine der laengsten gedeckten Holzbruecken in Europa.

Der Gewinn der Goldmedaille im September 2003 als eine der schoensten europaeischen Blumenstaedte zeigt, dass die Verantwortlichen von Bad Saeckingen viel Wert auf eine schoenes Ambiente ihrer Stadt legen. Auch wird hier die Tradion noch gepflegt. Bad Saeckingen bietet den Besuchern ausser einer Stadtbesichtigung eine Nachtwaechterfuehrung und eine Trompeterfuehrung. Aufallend ist bei einem Stadtbummel begegnet dem Besucher immer wieder das „Wahrzeichen“ der Stadt der Trompeter von Saeckingen.

Die Nachtwaechterfuehrung ist ein unvergessliches Erlebnis. Abends findet ein Rundgang durch die romatische Altstadt statt. Diese Fuehrung wird von einem „Nachtwaechter“ in historischer Uniform mit Hellebarde und Laterne, dem unverzichtbaren Untensil der Nachtwaechter, durchgefuehrt. Sie hoeren spannende Stadtgeschichten und erfahren einiges ueber den bekannten Stadtkater Hiddigeigei.Interessieren Sie sich mehr fuer den Trompeter von Saeckingen, auch hierzu gibt eine Fuehrung. Ich habe im Rahmen einer Firmenveranstaltung den Trompeter „live“ in seinem wunderschoenen historischen Kostuem erlebt, vom Balkon des Schlosses Schoenau.

Das St. Fridolinsmuenster mit seinem weiss/roten Verputz, war fueher ein Kloster und ist heute die roemisch-katholische Kirche. Hier findet man einige Hinweise auf den Stadtheiligen Fridolin, der das Kloster gegruendet haben soll.

Der Muensterplatz ist im Sommer Treffpunkt der Touristen und Einheimischen. Hier kann man den Blick auf das Muenster bei einem feinen Essen, einem Glas Wein oder einem Kaffee wunderbar geniessen.

Haben Sie anschliessend Lust auf einen Einkaufsbummel. Bad Säckingens „Shopping-Meile” befindet sich rund um den Muensterplatz zwischen dem Bahnhof und dem Rhein. Große Teile sind Fussgaengerzonen, in denen man von Autos ungestoert, in einer wunderschoenen Kulisse bummeln kann. Wie gesagt, auch in der Naehe wo man wohnt kann man eindrueckliche Reiseerfahrungen sammeln.

14. August 2008    Autor Willi Mueller

Zuerich Hauptbahnhof mit Figurengruppe waehrend der Europameisterschaft 2008

Eine spezielle Ueberraschung fuer die Fans der Europameisterschaft 2008 findet man im Hauptbahnhof Zuerich. Ein bekannter Sportartikelhersteller hat eine Figurengruppe von elf beruehmten Fussballern der Europameisterschaft 2008 aufgestellt. Riesengross, die Figuren sind ungefaehr siebzehn Meter hoch, stehen die elf Fussballer Arm in Arm dort und bilden einen Kreis. Alle elf Fussballspieler erkenne ich zwar nicht, aber von der Schweiz ist Barnetta und von Deutschland sind Lahm und Ballack zu erkennen.

Figurengruppe Fussballer EM 2008

Figurengruppe Fussballer EM 2008

Ich sitze eine Weile im Cafe in der Naehe der Figurengruppe. Die meisten Passanten, einige die den Eindruck erwecken, dass sie als Touristen unterwegs sind und einige Reiseerfahrung besitzen und auch die, die gehetzt mit rasanten Schritten daherkommen, bleiben erst mal stehen und staunen. Wie auf den beigefuegten Bildern unschwer zu erkennen ist, fuehlt man sich klitzeklein, wenn man mittendrin zwischen den maechtigen Beinen der Fussballer umherspaziert.

Ich kenne den Hauptbahnhof ja schon seit Jahrzehnten. Aber durch die Europameisterschaft wirkt er doch voellig veraendert. T-Shirts, Schals, Fahnen und Muetzen in bunten Farben und aller teilnehmenden Nationen sind anzutreffen. Je nach dem wer das naechste Spiel bestreitet. So bleibe ich noch ein bisschen im Cafe sitzen und geniesse die so voellig andere Atmosphaere.

14. Juni 2008  Autor Willi Mueller

Besuch im Berner Fussballstadion Stade de Suisse Wankdorf

Fussballstadion Bern

Fussballstadion Bern

Einige Wochen vor dem Beginn der Europameisterschaft 2008 hatte ich die Gelegenheit einen Blick hinter die Kulissen des Berner Fussballstadions zu werfen. Der erste Eindruck war, so gross hatte ich mir das Stadion nicht vorgestellt!

Unsere Gruppe wurde kurz nach dem Eintreffen von der Stadionfuehrung herzlich begruesst. Das Stadion des Berner Fussballvereins ist derzeit das zweit groesste Stadion der Schweiz. Wir erfuhren, dass hier bei der Euopameisterschaft 2008 drei Spiele stattfinden werden. Wie inzwischen den meisten bekannt sein duerfte ist am 9. Juni 2008 das Spiel Niederlande gegen Italien, am 13. Juni 2008 das Spiel Niederlande gegen Frankreich und am 17. Juni 2008 Frankreich gegen Italien. Hier noch einige eindrueckliche Zahlen: 31000 Zuschauer fasst das Stadion, fuer den Bau des Stadions wurden ueber einhunderttausend Kubikmeter Beton verbraucht und es gehoert zu den teuersten Gebaeuden der Schweiz. Aber auch der Umwelt wurde Sorge getragen. Der Strom wird umweltgerecht mittels eines Solardaches produziert, worueber sich sogar die Umweltorganisationen lobend aeusserten.

Im Jahre 2006 wurde in dem Stadion ein Kunstrasen angelegt, da das Stadion auch fuer Konzerte genutzt wird. Als wir dort waren, hoerten wir das im gleichen Jahr Bon Jovi hier ein Konzert gegeben hatte. Fuer die Europameisterschaft 2008 wurde auf dem Kunstrasen eine Humusschicht angebracht und Naturrasen angesaet, da für die Europameisterschaft ein Naturrasen Vorschrift ist. Unsere Fuehrerin teilte uns mit, der Rasen darf auf keine Fall betreten werden.

VIP Bereich Stade Suisse

VIP Bereich Stade Suisse

Nach dem Rundgang durch das Stadion gingen wir in den VIP-Bereich. Hier wird die Prominenz bei exklusivem Essen und Getraenken waehrend des Fussballspiels verwoehnt. Fuer einmal durften wir hier sein und ein sehr gutes Buffet geniessen mit einem herrlichen Blick durch die grossen Fensterfronten auf den „heiligen“ Rasen.

7. Juni 2008  Autor Margit Mueller

Zuerich die Stadt fuer Gartentrends

Zuerich ist auch ein Reiseerlebnis fuer Gartenfans. Jaehrlich im April ist die Giardina Zuerich Treffpunkt der Blumen- und Pflanzenliebhaber.

Rosenbeet

Rosenbeet

Man taucht ein in eine bezaubernde Welt von phantasievollen Bluetenarragements, eleganten, trendigen Gartenmoebeln sowie einem grossen Angebot an Gartenzubehoer. Gartendesign in hoechster Vollendung wird geboten.

Orchideenarten

Orchideenarten

Das Highlight an der diesjaehrigen Ausstellung war das Projekt Persica, ein von dem Gaertnermeisterverband des Kantons Zuerich gestalteter, 600 Quadratmeter grosser Bluetenteppich. Farblich abgestufte Beete reihten sich aneinander und wirkten wie ein kostbarer Perserteppich. Unterteilt waren die einzelnen Beete mit schmalen Wegen aus hellen Flusskieseln. Angefangen von leuchtendem Rot ueber Orange und Gelb, bepflanzt mit Tulpen, Ranunkeln und Milchstern. Hellblau, Blau bis Lila mit Krokussen, Stiefmuetterchen und Primeln, um nur einige zu nennen, die ich kenne.

Bluetenteppich

Bluetenteppich

14. April 2008 Autor Willi Müller

Solothurn Schweizer Stadt mit repraesentativer Altstadt

Die Stadt Solothurn liegt zwischen den Kantonen Bern, Basel, Aargau und Jura und ist mit rund siebzehntausend Einwohnern die Hauptstadt des gleichnamigen Kantons. Bekannt ist Solothurn durch die hervorragend erhaltene Altstadt, die eines der schoensten Stadtbilder der Schweiz zeigt.

Bruecke ueber die Aare

Bruecke ueber die Aare

Wenn Sie mit dem Zug in Solothurn eintreffen, sind Sie schon fast in der Altstadt. Von der Bahnhofstrasse fuehrt der Weg in wenigen Minuten direkt dorthin. Man gelangt zu einer Bruecke und ueberquert die Aare. Als erstes erreicht man den Klosterplatz. Hier steht die Sankt-Peters-Kapelle aus dem 17. Jahrhundert mit der Begraebnisstaette der Maertyrer der Thebaeischen Legion.

Von da aus erkennen Sie schon das Wahrzeichen von Solothurn, die Sankt-Ursen-Kathedrale mit einer monumentalen Treppe. Die Sankt-Ursen-Kathedrale mit der beruehmeten Freitreppe, flankiert links und rechts von Brunnen, macht einen imposanten trutzigen Eindruck. Sie wurde im Fruehklassizismus zwischen 1762 und 1772 erbaut.

St Ursen Kathedrale mit Monumentaltreppe

St Ursen Kathedrale mit Monumentaltreppe

Geradeaus ueber die Hauptgasse stossen Sie direkt auf den Marktplatz zum aeltesten Bauwerk von Solothurn, dem Zeitglockenturm. Erbaut in der ersten Haelfte des 12. Jahrhnderts mit einem geschweiften Spitzhelm. Die beruehmte astronomische Uhr mit dem astronomischen Ziffernblatt zieht viele Besucher an.

Zeitglockenturm mit Astronomischer Uhr

Zeitglockenturm mit Astronomischer Uhr

Aufallend sind im Solothurner Stadtbild die vielen Brunnen, wie der Georgsbrunnen, der den Ritter Georg darstellt wie er mit dem Drachen kaempft oder der Gerechtigkeitsbrunnen mit der Figur der Justitia, die verbundene Augen und Ohren hat. Dies soll symbolisieren, dass Justitia Recht sprechen soll ohne von Aussen beinflusst zu werden. Der Simsonbrunnen, Sinnbild von Staerke und Kraft. Die Brunnenfigur reisst einem Loewen das Maul auf.

Brunnenfigur

Brunnenfigur

Vom Bieltor aus biegt man rechts in die Sankt-Urban-Gasse ab, die mit dem Gemeindehaus abschliesst. Einem Gebaeude aus verschiedenen Epochen mit einem Treppenturm. Dies ist nur ein Teil der Sehenswuerdigkeiten der Solothurner Altstadt. Schauen Sie sich diese romantische herrliche Altstadt selbst einmal an.

Jaehrlicher kultureller Hoehepunkt ist das Solothurner Film Festival, dass jedes Jahr im Monat Januar stattfindet. Es ist ein Forum fuer aktuelle Schweizer Filme.

Nach soviel Kultur knurrt sicher langsam der Magen. Was hat Solothurn kulinarisch zu bieten. Zum Beispiel die Solothurner Torte, die aus Biskuit, Haselnuessen, Meringue und Rahm hergestellt wird. Oder die Solothurner Wysupp (Weinsuppe), das Solothurner Gnusch, ein Eintopf aus diversen Fleischsorten, Kartoffeln und Gemuesen und noch einige weitere Spezialitaeten. Lassen Sie sich ueberraschen!

3. April 2008 Autor Willi Müller

Bremgarten historisches Schweizer Staedtchen an der Reuss

Bremgarten ist ein historisches Staedtchen im Schweizer Kanton Aargau. Bereits im Mittelalter war Bremgarten ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt zwischen Bern und Zürich. Waehrend Jahrhunderten war die Reuss eine vielbefahrene, wichtige Wasserstrasse. Waren wurden so von Italien nach Norden auf dem Fluss transportiert. Den Bewohnern von Bremgarten wurde im Jahre 1256 von Graf Rudolf von Habsburg das Stadtrecht verliehen.

Blick auf die Altstadt

Blick auf die Altstadt

Bremgarten ist bekannt als Marktstadt. Sehr schoen ist der Ostermarkt aber uebertroffen wird er vom Weihnachtsmarkt, einer der schoensten in der Schweiz. Ein malerischer Punkt im Stadtbild von Bremgarten ist die Reussbruecke, hinter der sich am Hang sehr schoen erhaltene Buergerhaeuser praesentieren. Die Holzbruecke wurde, nachdem sie einem Brand zum Opfer gefallen war, neu auf vier Steinpfeilern aufgebaut. Anfang 1900 plante man die Holzbruecke durch eine Steinbruecke zu ersetzen. Das Vorhaben wurde aber nicht umgesetzt.

Blick auf die Holzbruecke

Blick auf die Holzbruecke

Von der Holzbruecke aus sieht man in die Oberstadt. Dort faellt der Blick fast automatisch auf ein gotisches Gebaeude aus dem 16. Jahhundert, der ehemalige Muri-Amtshof, der einst Verwaltungssitz des Klosters Muri war.

Gaesschen in der Altstadt

Gaesschen in der Altstadt

10. Maerz 2008 Autor Willi Müller

Wien – eine charmante Stadt mit originellen Kaffehaeusern

Fuer unseren Staedtetrip nach Wien haben wir uns entschlossen, den Nachtzug zu nehmen. Da die die Fahrt doch einige Stunden dauert, sind wir so am naechsten Morgen ausgeruht in Wien angekommen.Unser Hotel, hatten wir rasch gefunden. Es lag an der Margaretenstrasse, sehr zentral. Nachdem wir das Zimmer bezogen hatten, machten wir einen Stadtbummel um erste Eindruecke ueber Wien zu bekommen.

Wir landeten auch bald, durch Zufall ohne den Stadtplan hervorzunehmen, in der bekannten Einkaufszone von Wien, der Kaertnerstrasse. Sehr schoene, luxorioes ausgestatte Geschaefte reihen sich hier aneinander. Unser Weg fuehrte uns als naechstes zum Stephansplatz und dem Stephansdom. Der „Steffl“, wie ihn die Wiener liebevoll bezeichnen, wurde im gotischen Stil erbaut. Auffallend sind seine 4 hoch hinaus ragenden Tuerme, wobei der Suedturm die anderen drei noch um einige Meter ueberragt. Im Inneren erwartete uns barocke Pracht, speziell der Hauptaltar „erschlaegt“ uns fast mit seiner oppulenten Gestaltung. Umgeben von einer Menschenmenge wird auf dem Hauptaltar die Steinigung des hl. Stephans dargestellt.

Draussen fallen uns die vielen Fiaker auf, die schoen aufgereiht und herausgeputzt auf die Touristen warten. Man fuehlt sich ploetzlich um Jahrhunderte zurueckversetzt und hat das Gefuehl Mozart koennte jeden Moment auftauchen und in einen der wartenden Fiaker einsteigen.

Als naechstes fuehrt uns unser Weg zur Hofburg. Da ich schon einiges ueber die legendaere Kaiserin Sissi gelesen habe, bin ich gespannt auf die Besichtigung der Privatgemaecher des Kaiserpaares. Ich bin ja absolut kein grosser Fan von Schmuck, aber die hier gezeigten Konjuwelen machen mir schon Eindruck.

Soviel Kultur macht hungrig auf einen kleinen Imbiss. Wir suchen uns nun ein “original” Wiener Kaffehaus für eine Pause. Hier empfaengt uns eine ruhige und gelassene Atmosphaere. Das Interieur mit runden Bistrotischchen aus Marmor, runden Bogenfenstern und die Waende mit dunklem Holz verkleidet, so wie ich mir das vorgestellt hatte. Viele Besucher haben sich hinter ihren Zeitungen vergraben, andere nutzen die Gelegenheit fuer einen Schwatz (leider verstehe ich nicht alles!). Mir gefaellt die Atmospaehre. Sie ist einzigartig. Bei uns sind solche heimiligen Cafes leider je laenger je seltener zu finden. Die amerikanischen Kaffehausketten sind halt nicht vergleichbar.

Ich werde spaeter noch mehr ueber Wien berichten, wenn Sie nicht so lange warten wollen, schauen Sie es sich doch selber einmal an.

4. Oktober 2007    Autor Willi Mueller

Bern – Bundeshauptstadt mit Baerengraben

An einem sonnigen Wochenende besuchten wir – seit laengerer Zeit wieder mal – Bern. Aus beruflichen Gruenden haben wir im Moment zwar keine Zeit Reiseerfahrung in entfernten Regionen zu sammeln, aber fuer einen kurzen Staedtetrip in der Naehe reicht es immer. Natuerlich wollten wir die Stadt besichtigen, aber der Hauptgrund war eigentlich, wir hatten Lust auf eine original Berner Roesti. Ich war vor einigen Jahren hier und hatte ein Restaurant entdeckt, dass Dutzende Varianten auf der Karte hatte, wusste aber nicht mehr wo das Restaurant war. Da es schon Mittag war als wir in Bern ankamen, machten wir uns also auf die Suche.

Wir spazierten durch die Altstadtgassen und unter den Lauben hindurch. Bern kann man gut auch bei schlechterem Wetter einen Besuch abstatten. Warum? Weil es in der Altstadt mehrere Kilometer moeglich ist unter den Lauben zu spazieren. Die Lauben wurden in frueheren Zeiten gebaut als die Haendler und Handwerker ihre Arbeitsplaetze und Verkaufsstaende noch vor der Haustuere hatten und so die Waren auch bei Regen geschuetzt waren.

Wir sind nun beim Zytglogge Turm gelandet, an dessen Ostseite befindet sich ein wunderschoenes Gloggenspiel. Nebst anderen Figuren taucht hier der Berner Baer auf. Der Baer taucht an vielen Orten ausser im Baerengraben auf. Auf der Stadtfahne, in den Souvernierlaeden auf Glaesern, Tassen und Tellern und als Schmuck an einigen Haeusern.

Durch dieses Tor hindurch gelangen wir in die Kramgasse zum Zaehringerbrunnen. Auch da taucht bei der Brunnenfigur wieder der Baer auf. Der Brunnen erinnert an die Stadtgruendung von Bern. Er ist benannt nach dem Stadtgruender Herzog von Zaehringen. Links und rechts auf unserem Stadtbummel befinden sich viele Restaurants, aber keine typische Berner Beiz mit Roesti im Angebot. Also weiter geht es durch die Rathausgasse vorbei an der Pfarrkirche St. Peter und Paul im neugotischen Stil. Als naechste Sehenswuerdigkeit taucht das Berner Rathaus auf. Ein sehr imposantes Gebaeude mit einer markanten Freitreppe und einer grossen Eingangshalle, in dem die Kantonsregierung ihren Sitz hat. Inzwischen sind wir in der Postgasse gelandet und die Nydeggkirche ist schon in Sicht.

Ob wir, meine Frau und ich, noch eine gute Roesti bekommen haben, davon berichte ich ein anderes Mal. Uebrigens, einige Roestirezepte finden Sie unter der Kaegorie „Rezepte aus aller Welt“ in diesem Blog.

15. September 2007  Autor Willi Mueller

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