Reiseerfahrung hat einen schoenen Sommertag benutzt um die Stadt Biel zu besuchen. Die Stadt hat ca. 52000 Einwohner und ist die einzige zweisprachige (Deutsch und Franzoeisch) und die zehntgroesste Stadt der Schweiz. Biel ist als Uhren-Metropole weltbekannt. Die Stadt liegt am See, am Fuss des Juras, im Herzen des Mittellandes.
Biel besteht aus einem alten und einem modernen Stadtteil. Die Oberstadt mit sehr schoenen alten Gebaeuden und Plaetzen, die leicht erhoeht an den Auslaeufern des Juras liegt und die Unterstadt mit modernen Gebaeuden in der Ebene. Wir haben uns auf den alten Stadtteil von Biel konzentriert.
Am Bahnhof angekommen, der 1919 erbaut wurde, fuehrte uns der Weg via Bahnhofstrasse direkt in die Altstadt. Die Bieler Altstadt ist ein Juwel. Spaetgotische Buergerhaeuser mit Lauben, wie man sie von Bern her kennt, Zunfthaeuser, Gasthoefe und wunderschoene reich verzierte Brunnen.
Wir starten unseren Altstadtbummel in der Burggasse wo wir das als Zeughaus erbaute Stadttheater besichtigen und den Gerechtigkeitsbrunnen.
Danach ueberqueren wir den Burgplatz und gehen via Untergasse Richtung Ring. Der Ring ist eine mittelalterliche Platzanlage, in deren Mitte der Vennerbrunnen steht. Hinter dem Brunnen steht das Zunfthaus zu Waldleuten.
Weiter fuehrt uns unser Bieler Altstadtbummel in die Untergasse. Dort stehen die typischen alten Bieler Haeuser, die frueher von Handwerkern und Weinbauern bewohnt waren. Nach der Untergasse schlendern wir ueber den Jura-Platz die Gerbergasse hinunter. Gelangen von da in die Kirchgasse zur Stadtkirche St. Benedikt, die im spaetgotischen Stil erbaut wurde. Wir gehen die Kirchgasse zurück und kommen in die Schmiedengasse wo frueher die wohlhabenden Buerger von Biel wohnten.
Langsam macht sich ein knurrender Magen bemerkbar und wir finden am Seeufer ein nettes Restaurant, wo wir unseren Aufenthalt abschliessen.
20. Juli 2011 Autor: Margit Mueller




























