Bremgarten ist ein historisches Staedtchen im Schweizer Kanton Aargau. Bereits im Mittelalter war Bremgarten ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt zwischen Bern und Zürich. Waehrend Jahrhunderten war die Reuss eine vielbefahrene, wichtige Wasserstrasse. Waren wurden so von Italien nach Norden auf dem Fluss transportiert. Den Bewohnern von Bremgarten wurde im Jahre 1256 von Graf Rudolf von Habsburg das Stadtrecht verliehen.
Bremgarten ist bekannt als Marktstadt. Sehr schoen ist der Ostermarkt aber uebertroffen wird er vom Weihnachtsmarkt, einer der schoensten in der Schweiz. Ein malerischer Punkt im Stadtbild von Bremgarten ist die Reussbruecke, hinter der sich am Hang sehr schoen erhaltene Buergerhaeuser praesentieren. Die Holzbruecke wurde, nachdem sie einem Brand zum Opfer gefallen war, neu auf vier Steinpfeilern aufgebaut. Anfang 1900 plante man die Holzbruecke durch eine Steinbruecke zu ersetzen. Das Vorhaben wurde aber nicht umgesetzt.
Von der Holzbruecke aus sieht man in die Oberstadt. Dort faellt der Blick fast automatisch auf ein gotisches Gebaeude aus dem 16. Jahhundert, der ehemalige Muri-Amtshof, der einst Verwaltungssitz des Klosters Muri war.
10. Maerz 2008 Autor Willi Müller






