Monatsarchiv: Februar 2008

Wie feiert man Ostern in anderen Laendern Europas

In Italien wird Ostern traditionell, wenn es das Wetter zulaesst, mit einem Picknick mit der Familie und Freunden gefeiert. Zum Picknick gehoert in jedem Fall eine Torta di Pasquetta. Nichts fuer Schleckmaeuler, denn hier handelt es sich um einen salzigen Kuchen aus Ricotta, Spinat und hartgekochten Eiern.

In Finnland gehoeren zum Osterfest Kerzen und Birkenruten. Die Birkenruten sollen an die Palmwedel erinnern mit denen Jesus in Jerusalem begruesst wurde. In Finnland schlaegt man, oder besser gesagt klopft man, auf Bekannte und Freunde mit Birkenruten. Was fuer ein Sinn dahinter steckt, kann ich allerdings nicht sagen.

In Schweden wird Ostern etwas lauter gefeiert als bei uns, naemlich mit einem Feuerwerk. Es wird ein Osterfeuer entzuendet und die als Osterhexen verkleideten Gestalten werden symbolisch vom Osterfeuer weggejagt.

In der Schweiz feiert man Ostern in allen Kantonen wie in Deutschland mit Schokoladenhasen und Schokoladeneiern, einem Osterbrunch und Osternester suchen am Ostersonntag. Im Kanton Wallis wird in einigen Gemeinden noch einer uralten Ostertradition nachgegangen. Es werden Brot, Wein und Kaese verteil. In Kanton Genf werden zu den Osterfeiertagen die Brunnen mit Baender und Blumen geschmueckt.

Kennen Sie noch andere Osterbraeuche oder moechten Sie zu den obigen Oesterbraeuchen noch Ergaenzungen machen, dann klicken Sie am Ende des Artikels auf Kommentar. Ich freue mich auf jeden Kommentar.

29. Februar 2008 Autor Willi Müller

Osterzopf

Wie kann man den Ostersonntag schoener beginnen als mit einem oppulenten Osterbrunch. Dazu gehoert ein selbst gebackener Osterzopf, der frisch gebacken und noch warm, auf die schoen dekorierte Ostertafel kommt. Schon alleine der Duft des Osterzopfes macht hungrig.

Zubereitung fuer 4 Personen:

¼ Liter Vollmilch erwaermen und 150 Gramm Honig, 1 Wuerfel Hefe, 2 Eier, 750 Gramm Mehl und 1 Prise Salz beigeben. Alles gut durchkneten und anschliesssend an einem warmen Ort den Teig aufgehen lassen bis er die doppelte Groesse erreicht hat. 1 Ei trennen und das Eigelb beiseite stellen. 120 Gramm gehackte Pistazien und 120 Gramm gehackte Haselnuesse, das Eiweiss, 1 Teeloffel Zimt und 100 Gramm Honig verruehren. Dann den Teig duenn ausrollen. Die Teigplatte der Laenge nach in der Mitte halbieren. Die Fuellung auf dem Teig gut verteilen. Danach die beiden Teigplatten von der langen Seite her aufrollen und aus den beiden Rollen einen Zopf flechten. Auf ein mit Backtrennpapier ausgelegtes Backblech setzen und den Zopf mit Eigelb, vermischt mit 1 Essloeffel Milch oder fluessigem Rahm, bestreichen. Anschliesssend auf der mittleren Schiene bei 180 Grad, 30-35 Minuten im Backofen backen.

23. Februar 2008 Autor Willi Müller

Rotes Rindfleischcurry aus Thailand

In Thailand beherrschen Curry-Gerichte den Speisezettel. Neben dem Reis findet man Curryzubereitungen in vielen Varianten. Jedes Essen ist sozusagen ein Feuerwerk an unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. In Thailand gibt es keine Menuefolge wie in unseren Breitengraden, sondern es werden alle Speisen gleichzeitig aufgetischt. Die fuer dieses Gericht benoetigte rote Currypaste findet man in jedem Asienshop.

Zubereitung fuer 4 Personen:

500 Gramm Rindleisch in Streifen schneiden. 2 Zwiebeln pellen und in kleine Wuerfel schneiden. 2-3 Essloeffel rote Currypaste und einen ½ Liter Kokosmilch in einer Pfanne ein paar Minuten koecheln lassen. 300 Gramm Thai Gemuesemischung zur Kokosmilch geben und einige Minuten garen. Inzwischen einen Wok mit Oel erhitzen. 4 Kardamomkapseln und 1 Zimstange 5 Minuten darin roesten. Das Rindfleisch und die Zwiebelwuerfel in den Wok geben, leicht pfeffern und salzen und kurz anbraten. Dann einen ½ Liter Kokosmilch zufuegen und alles zum kochen bringen. 5-6 Minuten weiter koecheln lassen. Nun die Kardamomkapseln und die Zimtstange herausnehmen. Aus der zweiten Pfanne die Gemuesemischung zufuegen und alles durchmischen. Das Rindfleischcurry mit 2 Teeloeffeln braunem Zucker und 3 Teeloeffeln Limettensaft abschmecken.

Dazu passt: Reis

13. Februar 2008 Autor Willi Müller

Wiener Schnitzel

Wiener Schnitzel ist eine der weltweit bekanntesten Spezialitaeten der Wiener Kueche. Fuer das Original werden Kalbschnitzel verwendet. Man kann jedoch auch Schweineschnitzel nehmen. Dann heisst das Gericht Schnitzel nach Wiener Art. Wichtig ist das die Schnitzel duenn sind. Noch ein interessantes Detail zum Wiener Schnitzel. Das Rezept tauchte zum ersten Mal nicht in Oesterreich auf, sondern in einem suedddeutschen Kochbuch.

Zubereitung fuer 2 Personen:

2 duenne Kalbschnitzel mit Pfeffer und Salz einreiben. Danach in einem flachen Suppenteller 1 Ei aufschlagen und verquirlen. In einen zweiten flachen Teller die Panadenmischung bereitstellen. Die Schnitzel zuerst durch die Eimasse ziehen und dann durch die Panadenmischung ziehen. Die Panade nicht andruecken. Sie muss die Schnitzel locker umschliessen. Nun in einer Pfanne 3-4 Essloeffel Butter erhitzen. Schnitzel in heisser Butter auf jeder Seite circa 3-5 Minuten, je nach Groesse der Schnitzel, braten. Wahrend des Bratens zwischendurch die Schnitzel in der Pfanne leicht hin und her schwenken. Die Schnitzel mit Zitronenschnitzen anrichten.

Dazu passt: Kartoffelsalat und/oder gemischter Salat

7. Februar 2008 Autor Willi Müller

Roter Rosengelee ein Dessert zum Valentinstag

Das ist doch mal was anderes. Ueberraschen Sie Ihre Liebeste oder Ihren Liebsten am 14. Februar zum Valentinstag mit einem speziellen Dessert nach einem feinen Menue. Wenn Sie das Dessert auf einem Teller mit Rosendekor oder mit Rosenblueten dekoriert servieren, ist Ihnen der Erfolg garantiert sicher.

Zubereitung:

3 Blatt Gelatine in kaltem Wasser einweichen. In einem Topf 80ml eines Roseweines vorsichtig erhitzen. 30 Gramm Zucker, oder wenn sie es suesser moegen etwas mehr, einen Hauch Zimtpulver und die Gelatine unter vorsichtigem ruehren langsam aufloesen. 2 Essloeffel Zitronensaft und 300ml Rosewein zufuegen und unterruehren. Abkuehlen lassen und warten bis die Masse leicht geliert ist. Danach abwechselnd die gelierte Masse und einige ungespritzte rote Rosenblueten in Glaeser fuellen und im Kuehlschrank fest werden lassen.

3. Februar 2008 Autor Willi Müller

Copy Protected by Chetan's WP-CopyProtect.