September 30, 2007 – 4:27 pm
Teigzutaten:
350g Mehl, 150g Butter in kleine Stuecke geschnitten, ½ Teeloeffel Salz, 3 Essloefel kaltes Wasser zu einem Teig verkneten und im Kuehlschrank kalt stellen.
Fuellung:
1kg Heidelbeeren, waschen und abtropfen lassen, und mit 80g Zucker, 1 Essloeffel Honig, 1 Messerspitze Nelkenplver und 1 Essloeffel Zitronensaft vermischen. Den Teig teilen im Verhaeltnis 1:2. Auf einer bemehlten Arbeitsflaeche ausrollen. Den groesseren Teil des Teiges in eine gefettete Kuchenform legen und den Rand hochziehen. Dann die Heidelbeermischung darauf verteilen. Aus der verbliebenen Teighaelfte -nach Belieben Formen ausstechen- und diese ueber dem Teig verteilen und duenn mit Wasser bepinseln. Anschliesssend den Heidelbeerpie ca. 40 Min. bei 180 Grad backen.
30. September 2007 Autor Willi Müller
September 28, 2007 – 2:10 pm
Es ist wieder Kuerbiszeit! Der Kuerbis wurde schon tausende Jahre v. Chr. von Indos in Peru kultiviert. Ob rund, kronenfoermig oder flaschenfoermig, orange, orange-braun oder weiss, das vielfaeltige Gemuese laesst sich zu vielen leckeren Gerichten verarbeiten, wie Kuerbiscremesuppe, Kuerbis-Auflauf, Kuerbisbrot etc. Hier ein Rezeptvorschlag, der entweder als Hauptgericht oder als Beilage serviert werden kann.
Zubereitung fuer 4 Personen:
250g Kartoffeln mit der Schale garen und dann pellen. 750g Kuerbisfleisch (zum Beispiel Golden Nugget oder Mikoshi) wuerfeln und weich duensten. Beides durch eine Presse druecken und mit 250g Mehl und etwas Salz zu einem Teig verkneten. Aus dem Teig fingerdicke Rollen formen und in Stuecke schneiden. Die Teigstuecke mit dem Ruecken einer Gabel etwas eindruecken. Nun ca. 1 Stunde ruhen lassen. Anschliessend die Gnocchi in leicht sprudelndem Salzwasser ca. 5-6 Min. ziehen lassen. Gnocchi in eine vorgewaermte Schuessel geben und mit geriebenem Parmesan und zerlassener Butter servieren.
Dazu passt sehr gut ein Pesto oder eine rassige Tomatensauce.
28. September 2007 Autor Willi Müller
September 21, 2007 – 2:11 pm
Zutaten für 4 Personen
300 g Reis in der doppelten Menge Wasser aufkochen, salzen und zugedeckt bei kleinster Temperatur noch rund 20 Min. aufquellen lassen. Zwischenduch umrühren, damit der Reis nicht am Topfboden anhängt. In einer separaten Pfanne 2 Schalotten in 2 Esslöffeln Olivenöl glasig dünsten, 1 Knoblauchzehe durch eine Presse gepesst dazugeben, 4 Tomaten in kleine Würfel geschnitten hinzugeben, alles mit Salz und Pfeffer abschmecken und ca. 10 Min. bei kleiner Hitze schmoren lassen. Anschliessend den Reis dazugeben und untermischen. 2 Esslöffel Butter untermischen und mit 50 g gehobeltem Parmesankäse überstreuen.
21. September 2007 Autor Willi Müller
September 20, 2007 – 11:55 am
Der Herbst ist da und mit ihm hat die Jagdzeit begonnen. Nun warten wieder herrliche Wildgerichte auf die Feinschmecker. Wild ist schmackhaft, eiweissreich und ein natuerliches Produkt aus freier Natur. Hier finden Sie ein Wildgericht mit dem Sie ihre Gaeste verwoehnen koennen.
Zubereitung fuer 4 Personen:
In einer Pfanne mit etwas Fett und 2 Essloeffeln Zucker, 100g Walnuesse karamelisieren und abkuehlen lassen. Anschliessend kleinhacken, 1 Essloeffel Rosmarin ebenfalls kleinhacken. Nun 3 Essloeffel weiche Butter mit der Walnuss-/Rosmarin-Masse verkneten. Danach zwischen Folie 1/2cm dick ausrollen und in den Kuehlschrank stellen. 250g Knollensellerie waschen, schaelen und in kleine Wuerfel schneiden. Den Sellerie in einer Pfanne mit etwas Salzwasser daempfen bis er etwas weich geworden ist. 4 Birnen waschen, schaelen und das Kerngehaeuse rausschneiden. In feine Spalten schneiden und kurz mit dem Sellerie duensten. 100g fluessige Sahne mit etwas Salz wuerzen und die Haelfte der Sellerie- / Birnen-Masse im Mixer puerieren. Alles warmstellen.
800g Rehruecken in einer Pfanne in 3 Essloeffeln heisser Butter rundum anbraten. Mit Pfeffer und Salz wuerzen und dann mit 300ml Rotwein abloeschen und zugedeckt 10-12 Min. bei mittlerer Hitze garen, bei Bedarf noch etwas Rotwein zufuegen. Den Rehrücken in eine Gratinform geben. Die Wallnuss-Butter-Mischung drauf streichen und im Backofengrill gratinieren. Zwischendurch eine Garprobe machen. Herausnehmen, in acht Stuecke schneiden und mit den Birnenspalten und dem Sellerie-/ Birnen-Pueree anrichten.
Dazu passt: Spaetzle und Feldsalat
20. September 2007 Autor Willi Mueller
September 15, 2007 – 1:52 pm
An einem sonnigen Wochenende besuchten wir – seit laengerer Zeit wieder mal – Bern. Aus beruflichen Gruenden haben wir im Moment zwar keine Zeit Reiseerfahrung in entfernten Regionen zu sammeln, aber fuer einen kurzen Staedtetrip in der Naehe reicht es immer. Natuerlich wollten wir die Stadt besichtigen, aber der Hauptgrund war eigentlich, wir hatten Lust auf eine original Berner Roesti. Ich war vor einigen Jahren hier und hatte ein Restaurant entdeckt, dass Dutzende Varianten auf der Karte hatte, wusste aber nicht mehr wo das Restaurant war. Da es schon Mittag war als wir in Bern ankamen, machten wir uns also auf die Suche.
Wir spazierten durch die Altstadtgassen und unter den Lauben hindurch. Bern kann man gut auch bei schlechterem Wetter einen Besuch abstatten. Warum? Weil es in der Altstadt mehrere Kilometer moeglich ist unter den Lauben zu spazieren. Die Lauben wurden in frueheren Zeiten gebaut als die Haendler und Handwerker ihre Arbeitsplaetze und Verkaufsstaende noch vor der Haustuere hatten und so die Waren auch bei Regen geschuetzt waren.
Wir sind nun beim Zytglogge Turm gelandet, an dessen Ostseite befindet sich ein wunderschoenes Gloggenspiel. Nebst anderen Figuren taucht hier der Berner Baer auf. Der Baer taucht an vielen Orten ausser im Baerengraben auf. Auf der Stadtfahne, in den Souvernierlaeden auf Glaesern, Tassen und Tellern und als Schmuck an einigen Haeusern.
Durch dieses Tor hindurch gelangen wir in die Kramgasse zum Zaehringerbrunnen. Auch da taucht bei der Brunnenfigur wieder der Baer auf. Der Brunnen erinnert an die Stadtgruendung von Bern. Er ist benannt nach dem Stadtgruender Herzog von Zaehringen. Links und rechts auf unserem Stadtbummel befinden sich viele Restaurants, aber keine typische Berner Beiz mit Roesti im Angebot. Also weiter geht es durch die Rathausgasse vorbei an der Pfarrkirche St. Peter und Paul im neugotischen Stil. Als naechste Sehenswuerdigkeit taucht das Berner Rathaus auf. Ein sehr imposantes Gebaeude mit einer markanten Freitreppe und einer grossen Eingangshalle, in dem die Kantonsregierung ihren Sitz hat. Inzwischen sind wir in der Postgasse gelandet und die Nydeggkirche ist schon in Sicht.
Ob wir, meine Frau und ich, noch eine gute Roesti bekommen haben, davon berichte ich ein anderes Mal. Uebrigens, einige Roestirezepte finden Sie unter der Kaegorie „Rezepte aus aller Welt“ in diesem Blog.
15. September 2007 Autor Willi Mueller
September 11, 2007 – 1:45 pm
Der Portulak ist ein Gemuese, dass schon seit Jahrhunderten zur Ernaehrung und als Heilpflanze dient. Wie viele andere Wildpflanzen ist er aber heutzutage etwas in Vergessenheit geraten. Die jungen Blaetter des Portulaks schmecken ein wenig nussartig und leicht saeuerlich. Er enthaelt unter anderem viel Vitamin C und Omega-3-Fettsaeuren.
Zubereitung fuer 4 Personen:
1 Kopf Romanasalat und 50g Portulak waschen, abtropfen lassen und in eine Schuesssel geben. 1-2 (je nach Groesse) weisse Rettiche schaelen, 12 Radieschen waschen und vierteln. 3 Eier hartkochen (ca. 8 Min.) schaelen und in Stücke schneiden oder mit dem Eierschneider in Scheiben schneiden. Alles auf dem Salat verteilen.
Fuer die Marinade: 100g Naturjoghurt, Zitronensaft, Peffer, 2 Teeloeffel Senf und etwas Salz verruehren und ueber den Salat geben.
11. September 2007 Autor Willi Müller
September 8, 2007 – 9:27 pm
Zu einem festlichen Essen gehoerte frueher ein feiner Braten. Speziell an Sonntagen tischte man der Familie einen guten Braten auf. Seinen Namen hat das Gericht aus der Umgebung der Stadt Winterthur und dem Fluss „Toess“.
Zubereitung fuer 6 Personen:
1kg magerer Schweinebraten mit Senf bestreichen und salzen und pfeffern. 2 Essloeffel Rapsoel in einem Braeter im Backofen erhitzen. Das Fleisch bei 240 Grad von allen Seiten gut anbraten. 3dl Most (saurer Apfelwein) etwas Thymian und Majoran zufuegen. Die Hitze auf 200 Grad reduzieren. Den Braten immer wieder mit Bouillon (2dl) begiessen. Nach 40 Minuten dem Braten 5 grob geschnittene Karotten und 3 grob geschnittene Zwiebeln beigeben. Weiter 40 Min. schmoren lassen. Auf einer Servierplatte den Braten mit dem Gemuese umlegt servieren.
Dazu passt: Bratkartoffeln oder Salzkartoffeln.
8. September 2007 Autor Willi Müller
September 7, 2007 – 8:19 pm
Ungarn und Paprika gehoeren zusammen wie Suppe und Brot. Doch auch in vielen anderen Laendern ist das wuerzige Gemuese sehr beliebt.
Zubereitung:
In einer grossen Pfanne 40g Butter zerlassen. 2 Zwiebeln, 1 Salatgurke, 4 Aepfel, 1 Knoblauchzehe und 3 Paprika sauebern und danach in grobe Wuerfel schneiden. Im Fett anschmoren und dann ½ l Bruehe dazugiessen.3 Scheiben Weissbrot kleinschneiden und in die Bruehe geben. Nun 1 Becher saure Sahne mit Pfeffer, Salz und reichlich Paprikapulver (edelsuess) verruehren und in die Suppe geben. Vor dem Servieren mit gehackten Schnittlauchroellchen bestreuen.
7. September 2007 Autor Willi Müller
September 6, 2007 – 3:24 pm
Diese Suppe ist ueber die Grenzen Osteuropas hinaus bekannt. Der Geschmack dieser Suppe kann sich am besten entfalten, wenn man die Suppe bei kleiner Hitze, aber langer Garzeit zubereitet.
Zubereitung fuer 4-5 Personen:
4 Lauchstangen, 1 kleiner Weisskohl, 250g Karotten, in Streifen schneiden. In einem grossen Topf ½ l kaltes Wasser mit etwas Salz geben und bei maessiger Hitze zum Kochen bringen. 60g geraeucherten Speck am Stueck und 150g Rindfleisch am Stueck reingeben. Anschliessend das kleingeschnittene Gemuese zugeben. Nun die Suppe bei kleiner Hitze koecheln lassen. Wenn noetig ab und zu heisses Wasser reingiessen, damit nichts anbrennt. Kurz vor dem Servieren 250g gekochte Randen, grob geschnitten, reingeben. Suppe mit Maispuder etwas andicken. Fleisch und Speck vor dem Servieren in Scheiben schneiden.
6. September 2007 Autor Willi Müller
September 4, 2007 – 9:12 am
Der Sommer meldet sich langsam zurueck! Es ist wieder Grillzeit. Hier ein Rezept fuer die Beilage zum gegrillten Fleisch oder Fisch.
Zubereitung fuer 4 Personen:
4 grosse Kartoffeln waschen und in eingeoelte Aluminiumfolie einwickeln. Mit einer Gabel mehrmals einstechen. Dann fuer ca. 1 Stunde in die heisse Glut legen oder bei 220 Grad im Backofen backen.
Fuer die Fuellung 1 Knoblauchzehe und 1 Zwiebel sehr fein hacken, 1 Tomate (Haut vorher abziehen) in kleine Wuerfel schneiden. Je 1 rote und 1 gelbe Paprikaschote entkernen und im inneren das weisse samt Kernen entfernen. Dann ebenso in kleine Wuerfel schneiden. 5-8 (je nach Geschmack) Oliven klein schneiden. In einer Pfanne 2 Essloeffel Olivenoel erhitzen, Hitze reduzieren und die Gemuesemischung anduensten, mit Pfeffer und Salz wuerzen. Inzwischen die Kartoffeln aus der Folie auspacken, kreuzweise einschneiden und die Schale oben etwas oeffnen. Die Fuellung obendrauf geben und mit Parmesankaese bestreut servieren.
Dazu passt: Gegrilltes Fleisch oder Fisch und ein italienscher Rotwein.
5. September 2007 Autor Willi Müller