Monatsarchiv: August 2007

Aargauer Helsweggen

Im Kanton Aargau bekamen die Kinder frueher von ihrem Goetti oder ihrer Gotte zu Neujahr, zusammen mit einem Geldstueck, einen Helsweggen geschenkt.

Hier das Rezept:

In eine grosse Schuessel 1kg Mehl sieben. Nun 1 Teeloeffel Salz, ½ Teeloeffel Zucker, ¼ Teeloeffel Muskatnuss, etwas scharzen Pfeffer und Nelkenpulver zum Mehl geben und gut durchmischen. Danach 30g Hefe in 1dl lauwarmer Milch aufloesen und zum Mehl geben.

Inzwischen in einer Pfanne 4 ½ dl Milch, 100g Butter und 1 Teeloeffel Oel erhitzen. Dann 1 Ei aufschlagen, verquirlen und dazugeben. Pfanne vom Herd nehmen. Nun die Fluessigkeit der Mehlmischung beigfuegen und alles zu einem glatten Teig verkneten.

Den Teig, mit einem Geschirrtuch zugedeckt, an einem warmen Ort waehrend 1 Std. aufgehen lassen. Danach nochmals gut durchkneten und zu einem Laib formen. Oben mit einer Gabel mehrmals einstechen. Mit 1 Eigelb bestreichen und in den kalten Backofen schieben (nicht vorheizen, damit der Weggen langsam aufgehen kann!). Waehrend ca. 60 Minuten bei 180-200 Grad backen. Zwischendurch mit einem Holzspiesschen eine Garprobe machen.

13.  August 2007   Autor Willi Müller

Schweizer Küche
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Koettbullar Schwedische Fleischbaellchen

Koettbullar kennt man entweder durch Reiseerfahrung in Schweden oder man hat sie einmal im Restaurant des schwedischen Moebelherstellers probiert.

Zubereitung fuer 4 Personen:

5 Essloeffel Halbrahm mit 3 Essloeffeln Paniermehl mischen. 1 gekochte Kartoffel schaelen, fein reiben und dazugeben. 1 kleingeschnittene Zwiebel, 500 g gehacktes Rindfleisch, 1 Ei und Salz, mit den uebrigen Zutaten zu einem Teig verarbeiten (vorher die Haende mit kaltem Wasser abspuehlen, damit der Teig weniger kleben bleibt). Anschliessend walnussgrosse Kugeln formen. Butter in einer Bratpfanne erhitzen und die Fleischbaellchen darin rundum ca. 20 Min. braten. Herausnehmen und warm stellen. Bratensatz mit 1dl Wasser abloeschen. Anschliessend 1/2dl Sahne zufuegen. Fleischbaellchen mit der Sauce servieren.

Dazu werden Salzkartoffeln und Preiselbeeren gereicht und wenn man mag zum Schluss noch ein Glaesschen Aquavit.

11.  August 2007   Autor Willi Müller

Sangria ein bekanntes Getraenk aus Spanien

Zubereitung fuer 6 Personen:

1 Flasche kraeftigen Rotwein kuehl stellen. 1 Orange auspressen. 250g Erdbeeren, 3 Pfirsiche, 2 Birnen und 2 Kiwis in mundgerechte Stuecke schneiden. Den ausgepressten Orangensaft mit 4 Essloeffeln Zitronensaft, 1cl Cointreau in eine grosse Schuessel giessen. Dann die Fruechte und 30g Zucker dazugeben. Gut gekuehlt 1-2 Stunden durchziehen lassen. Vor dem Servieren den Rotwein dazugiessen.

10.  August 2007   Autor Willi Müller

Schweizer Muffins

Was waere die Schweiz ohne ihre beruehmte Schokolade. Hier ein Rezept fuer Schleckmaeuler (es muss nicht unbedingt Schweizer Schokolade sein, Sie koennen auch andere verwenden!).

Zutaten für 12 Stück

Das Muffinblech einfetten. In einer Schuessel 1 Ei, 100g Zucker, 125g weiche Butter und 300g Milch verruehren. In einer 2. Schuessel 280g Mehl mit 100g Schweizer Schokolade in Stücke geschnitten, 2 Essloeffel Kakao und 2 Teeloeffel Backpulver vermengen. Anschliessend die Mehlmischung unter die Mischung in der ersten Schuessel untermengen. Den Teig in die Vertiefungen des Muffinblechs hineingeben.Nun das Blech in den auf 180 Grad vorgeheizten Backofen schieben und ca. 20 Minuten backen. Dann herausnehmen und abkuehlen lassen. Zum Schluss Kuvertuere weisse oder schwarze im Wasserbad schmelzen und die Muffins damit verzieren.

9.  August 2007   Autor Willi Müller

Fulda – barocke Pracht

Machen Sie einen Besuch in dieser wunderschoenen Barockstadt. Fulda, bietet fuer jeden Geschmack etwas, ob alt oder jung.

Eines der bedeutendsten barocken Bauweke ist der Fuldaer Dom. Machen Sie vom Bahnhof aus einen Spaziergang von ungefaehr 35 Min. Sie gehen die Bahnofstrasse gerade aus hinunter, am Ende der Bahnhofstrasse gelangen Sie zum Unversitätsplatz , ueberqueren den Platz, gehen an der Pfarrkirche vorbei, biegen rechts ab und gehen weiter gerade aus durch die Fussgängerzone. Am Ende der autofreien Strasse, sehen Sie links das Bonifatius-Denkmal. Sie gehen nun an der Hauptwache vorbei und einige Meter weiter auf der linken Seite sehen Sie den Fuldaer Dom. Der Dom beherbergt ein Dommuseum mit einer Sammlung sakraler Gewaender und liturgischer Geraete. Hier befindet sich auch die Ruhestaette des Hl. Bonifatius. Am Abend finden im Dom fuer Musikfreunde regelmaesssig Orgelkonzerte statt.

Rechts neben dem Dom steht die Michaelskirche, die im Jahre 820 erbaut wurde, und eine der aeltesten Kirchen Deutschlands ist.

Das Stadtschloss, in unmittelbarer Nachbarschaft zu Dom und Michaelskirche, war frueher Residenzschloss der Fuldaer Fuerstaebte. In den prachtvoll ausgestatteten grossen Saelen erhaelt man einen Eindruck von deren damaligen feudalen Lebensweise. Hier findet man u.a. auch eine beruehmte Sammlung Fuldaer Porzellans.

Eingebettet zwischen dem Schloss und der Orangerie, liegt der abwechslungsreich, mit vielen Blumen-Rabatten und alten Baeumen, gestaltete Schlossgarten. Heute ist er für alle Leute zum flanieren offen. Das war nicht immer so. Früher war der Park nur den Fuerstaebten zugaenglich, nicht aber der Fuldaer Bevoelkerung.

Weitere sehenswerte Gebaeude sind die barocken Adelspalais, die frueheren Wohnungen der Hofbeamten, (Hauptwache, Palais Butlar etc.). In der alten Hauptwache befindet sich ein gemuetliches Restaurant, von dessen Terrasse man im Sommer, einen schoenen Blick auf die umliegenden Palais und das gegenueber liegende Stadtschloss hat.

Ein anschliessender Bummel durch die Altstadtgaesschen mit seinen alten Kneipen, kleinen zum Teil schiefen Altstadthaeusern (Windmuehle) und Strassencafes rundet das Bild ab. Hier kann man an lauen Sommerabenden draussen ein kuehles Bier und ein typisches Fuldaer Gericht geniessen. Probieren Sie doch mal einen “Zwibbelsploatz“ (Zwiebelkuchen). Sie koennen den Zwiebelkuchen auch zuhause zubereiten. Das Rezept dazu finden Sie in diesem Bloc unter der Kategorie “Rezepte”.

8.  August 2007   Autor Willi Müller

Fuldaer Zwibbelsploatz

Ein traditionelles Alt-Fuldaer Gericht!

250g Mehl in eine Schuessel geben, ½ Wuerfel Hefe mit der Hand zerbroeckeln und ueber dem Mehl verteilen. ½ Teeloeffel Zucker und 1/8 l Milch dazugeben und gut durchmengen. Nun den Teig an einem warmen Ort ca. 20 Min. aufgehen lassen.

Dann 1 Teeloeffel Salz und 30g Butter zu dem Teig geben und alles gut durchmengen bis ein glatter Teig entsteht. Nochmals ca. 20 Min. gehen lassen.

Inzwischen 200g Speck wuerfeln und 750g Zwiebeln in feine Ringe schneiden. Beides in einer Pfanne glasig duensten. Die Masse mit Muskat, Pfeffer und Salz (je nach Geschmack noch etwas Kuemmel beigeben – ich lasse ihn weg) wuerzen.

Nun den Hefeteig auswallen. Eine Kuchenform mit Backtrennpapier auslegen und den Teig hineingeben und den Teig etwas hochziehen, damit ein Rand entsteht. Die Zwiebel-Speck Mass auf dem Teig verteilen. 1/8 l Milch, 2 Eier und 300g Creme fraiche verruehren und darueber giessen. Anschliessend im Backofen bei 200 Grad ca. 40-45 Min. backen.

Dazu passt: Trockener Weisswein

7. August 2007 Autor Willi Müller

Rhön Wanderführer
Lernen Sie jetzt die Rhön, das Land der offenen Fernen kennen.
Traditionelle hessische Küche
Rezepte gesammelt und erprobt von hessischen Landfrauen (Broschiert)

Japanisches Poulet-Spiesschen

Zubereitung fuer 4 Personen:

500g Pouletbruestchen in grosse Wuerfel schneiden.

Fuer die Marinade:
1dl Sojasauce, 1dl Apfelsaft mit 4 Essloeffeln Gefluegelbouillon aufkochen. Etwas einkochen lassen bis noch ca. 4 Essloeffel Fluessigkeit vorhanden sind. Danach 3 Essloeffel Honig, schwarzer Pfeffer und ein wenig Salz zufuegen und noch einmal kurz aufkochen.

4 grosse Champignons putzen und halbieren, von 1 gelben und 1 roten Paprikaschote den weissen Innenteil samt den Kernen entfernen, und in Viertel geschnitten, 2-3 Minuten in kochendem Salzwasser blanchieren.

Nun 8 Holzspiesse in kaltes Wasser legen. Abwechselnd Fleischstuecke und Gemuese auf die Holzspiesse stecken, mit etwas Oel und mit der Marinade bespinseln. Marinade 1-2 Std. einziehen lassen und dann ca. 8-10 Min. unter mehrfachem Wenden grillen.

Dazu passt: Reis

6.  August 2007   Autor  Willi Müller

Franzoesische Crepes an Orangen-/Grand-Marnier-Sauce

Zubereitung fuer 4 Personen:

Fuer den Teig:
60g Mehl, 1 ½ dl Milch und 2 Eier zu einem Teig verruehren.

Fuer die Sauce:
6 Orangen schaelen und in Filets schneiden, 1 ½ dl Orangensaft, 80g Zucker und 1 Teeloeffel Maispuder gut verruehren. Das ganze in einer Pfanne aufkochen. Dann die Orangenfilets hineingeben und kurz bei kleiner Hitze koecheln lassen. Zum Schluss 3 Essloeffel Grand Marnier hinzugeben.

Pfanne mit 20g Butter erhitzen und 4 Crepes darin ausbacken. Die Crepes mit den Orangenfilets fuellen und die Sauce darum herum verteilen.

5.  August 2007   Autor  Willi Müller

Crêpe-Pfanne Protect inkl. Zubehör
Mit dieser speziellen Crêpe-Pfanne mit 28 cm Durchmesser backen Sie im handumdrehen feine Crêpes.
Pfannkuchen und Crêpes
Pfannkuchen! Mal sind sie zart und dünn mit Orangen-Schokosauce bestrichen, mal umschließen sie wunderbar dicke saftige Kirschen

Montreux am Genfersee

Wir sind an einem warmen Sommertag gegen Mittag in Montreux angekommen. Der malerische Ort liegt im Kanton Waadt am Genfersee und ist ein vielbesuchter Touristenort. Er ist bekannt fuer sein mildes Klima und seine tropischen Pflanzen.

Zuerst sind wir ein Stueck die mehere Kilometer lange Seepromenade entlang spaziert und haben die schoenen Parkanlagen und die exotischen Pflanzen bewundert. Ebenso sieht man hier zahlreiche, im alten Stil, gebaute Villen und Hotels. Ungefähr in der Mitte der Seepromenade findet man direkt am Quai das Casino mitten in einem Park. Es war in den 70-er Jahren durch einen Brand zerstoert worden und wurde danach wieder neu aufgebaut. Bekannt ist das Casino, auch ausserhalb der Schweiz, durch seine Internationalen Musik-Festivals. Die Rolling Stones, Jimi Hendrix und Deep Purple um nur einige zu nennen, waren hier. Einer der groessten Hits von Deep Purple ist nach dem Casinobrand entstanden „Smoke on the water“.

Nach einer Kaffepause in einem der zahlreich Strandcafes besuchen wir das historische Schloss Chillon. Es liegt etwa 4 km vom Zentrum Montreuxs entfernt und ist gut zu Fuss (Spaziergang von etwa 1 Std., die Uferpromenade entlang) zu erreichen. Hier residierten in vergangenen Zeiten die Grafen von Savoyen. Das Schloss diente zu jener Zeit auch als Kerker. Durch den englischen Dichter Lord Byron, der das Gedicht:  ”Der Gefangene von Chillon” schrieb, wurde Schloss Chillon ueber die Schweizer Grenzen hinaus, bekannt. Dadurch wurden zuerst vor allem englische Touristen angezogen, danach kamen Touristen aus anderen Nationen und so begann der Aufschwung Montreuxs als Fremdenverkehrsort.

Inzwischen meldet sich unser Magen und wir suchen auf dem Rueckweg ein schoenes Strandrestaurant aus. Dort geniessen wir ein feines Essen (Fischfilets aus der Region, ausgezeichnet!!) und schauen uns das Treiben der kleinen und grossen Schiffe auf dem Genfersee an.

4.  August 2007    Autor   Willi Müller

Bayrischer Wurstsalat

Haben Sie Lust auf eine zuenftige bayrische Brotzeit. Stellen Sie ein paar Flaschen Bier in den Kuehlschrank und machen Sie einen Bayrischen Wurstsalat. Ich habe ihn an einem heissen Sommertag in einem Muenchner Biergarten probiert und spaeter zuhause zubereitet.

Hier mein Rezept:

250g Fleischwurst ohne Haut in feine Streifen schneiden. 200g Zwiebeln schaelen und in feine Ringe schneiden. 200g Tomaten in kleine Wuerfel schneiden. Eine Marinade aus 1 Essloeffel Senf, 4 Essloeffel Essig, 4 Essloeffel Pflanzenoel und 5 Essloeffeln Wasser verruehren. Nun die Marinade ueber den Salat giessen und mit Pfeffer abschmecken. Den Salat kaltstellen und gut durchziehen lassen.

Dazu passt ein kerniges, dunkles Brot und ein kuehles Bier. Guten Appetit!

2.  August 2007    Autor Willi Müller

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