Monatsarchiv: Juli 2007

Heidelberg die Universitaetsstadt am Neckar

Wir, meine Frau und ich, haben auf unserer Reise nach Buesum an die Nordsee einen Zwischenhalt in Heidelberg gemacht, weil uns die Stadt auf Anhieb gefallen hat. Begonnen haben wir mit einem Spaziergang durch die Altstadt. Das Stadtbild ist gepraegt von dem Heidelberger Schloss, der Alten Bruecke und dem Neckar. Leider war, aufgrund der vorangegangenen starken Regenfaelle, der Neckar teilweise ueber die Ufer getreten und anstatt in schoenem Blau praesentierte er sich in schlammigem Braun. Begeistert haben uns hingegen die schoenen Gaesschen und die vielen Studenten-Kneipen in der Altstadt, am Rande der Altstadt das Karlstor, die Jesuitenkirche, das historische Gebaeude der Heidelberger Universitaet und hoch über all dem, das Heidelberger Schloss.

Wir machen uns auf den Weg hinauf zum Schloss, das heisst Schlossruine ist eigentlich die richtige Bezeichnung. Es stehen nur noch die alten Mauern, die sich im Rechteck um den Innenhof gruppieren. Drei Mal, erlaeuterte unser Stadtfuehrer, wurde das Schloss im 17. Jahrhundert nach Eroberungen zerstoert und schliesslich nicht wieder aufgebaut. Dafuer ist die Ruine von einem schoenen, gepflegten Park umgeben. Dort auf einer Bank ruhen wir uns aus und geniessen die Aussicht auf Heidelberg´s Altstadt.

Inzwischen ist es schon spaet nachmittags, und wir machen uns auf die Suche nach einem Hotelzimmer, weil wir keine Lust verspueren, Heidelberg schon wieder zu verlassen. Es hat ja genug Hotels. Gesagt, getan suchen wir das Touristenzentrum auf, erhalten dort aber die Auskunft, dass es schwierig wird, ein Hotelzimmer fuer heute Nacht zu bekommen, weil zur Zeit ein Aerztekongress in der Stadt abgehalten wird. Nach einigen Telefonaten und lauter Absagen muessen wir uns geschlagen geben, na, ja Pech gehabt!

Auf diesen Schrecken hin, brauchen wir einen Drink und finden ein romantisches Hotel im Stadtteil Handschuhsheim. Natuerlich erkundigen wir uns auch hier nach einer Uebernachtungsmoeglichkeit. Aber wieder nichts. So geniessen wir einen guten Tropfen Wein und da der Magen knurrt, anschliessend noch ein gutes Abendessen. Nun sind wir muede…..Was nun…………Wir parkieren unser Auto in einer Seitenstrasse, klappen die Liegesitze nach hinten und versuchen im Auto zu schlafen. Ist uns aber nicht gelungen, bei den staendigen Geraeuschen ringsherum. Unser Tipp: Erkundigen Sie sich vor einer Staedtereise nach Heidelberg, ob zu dieser Zeit kein Kongress stattfindet!

30.  Juli 2007   Autor Willi Müller

Heidelberg
Insider Tipps mit Praxisbezug, Reiseatlas, mehrseitiger Sprachführer
Heidelberg
Die DVD “Heidelberg – die Stadt der Romantik” lädt Sie zu einem einzigartigen Rundgang durch die idyllische Altstadt und die berühmteste Schlossruine Europas ein.

Buendner Gerstensuppe

Der Kanton Graubuenden liegt im suedoestlichen Teil der Schweiz. Der ueberwiegende Teil der Buendner Bevoelkerung lebt vom Tourismus. In diesem Landesteil befinden sich so bekannte Touristenorte wie St. Moritz, Davos oder Zuoz, die sowohl im Sommer als auch im Winter von Touristen aus aller Welt besucht werden. Hier wird in einigen Orten noch, neben den drei Landessprachen der Schweiz Deutsch, Franzoesisch und Italienisch, die vierte Landessprache Raetoromanisch gesprochen. Allerdings nur noch von etwa 18 % der Bevoelkerung.

Zubereitung fuer 6 Personen:

Am Vortag 100g Rollgerste in kaltem Wasser einweichen. Am anderen Tag Gerste in einem Sieb gut abtropfen lassen. Je 100g Zwiebeln, Karotten, Lauch, Sellerie und Weisskraut waschen und in kleine Stuecke schneiden. In einer grossen Pfanne das Gemuese in 20g Butter anduensten. Dann die Rollgerste hinzugeben. Das ganze mit 2 Essloeffeln Mehl bestaeuben und kurz mitduensten lassen. Anschliessend mit 1 ½ l Wasser abloeschen und mit Pfeffer und Salz wuerzen. Je 400g in Wuerfel geschnittenen Speck und Schinken beigeben und alles auf kleiner Flamme zugedeckt, ca. 1 Stunde kochen lassen. ½ Stunde vor Ende der Garzeit noch 2 grosse Kartoffen in Wuerfel geschnitten zur Suppe geben. 1 ½ dl Rahm hinzugeben. Mit Schnittlauchroellchen garniert servieren.

Dazu passt: Kerniges, dunkles Brot.

29.  Juli 2007   Autor Willi Müller

Franzoesische Schweiz Eglifilets nach Art von Ouchy

Ouchy liegt in der franzoesischen Schweiz am Genfersee. In den Sommermonaten ist Ouchy ein beliebter Touristenort, da auch an heissen Tagen immer ein kuehles Lueftchen vom Genfersee weht. Der Hafen von Ouchy, prächtige, alte Villen und Landsitze, das mittelalterliche Schloss von Ouchy und die wunderschoenen Alpen ringsum laden zu einem Besuch ein. Kuenstler, Musiker und Schriftsteller suchten hier schon Erholung und Inspiration. Lord Byron und Richard Strauss sind nur zwei Prominente, die Ouchy besucht haben.

Zubereitung fuer 4 Personen:

400-500g Eglifilets (Barschfilets) in einer Schuessel mit 3dl Bier uebergiessen und kuehl stellen (ca. 1 ½ Std.). Danach aus dem Bier nehmen, abtropfen lassen, mit etwas Kuechenpapier trocken tupfen. Anschlessend mit Pfeffer und Salz wuerzen, in 100g Mehl wenden und ueberschuessiges Mehl gut abklopfen. In einer Pfanne Pflanzenoel erhitzen und die Fischfilet darin goldgelb braten. Auf einer Platte anrichten und mit heisser Butter uebergiessen.

Dazu passt: Reis oder Salzkartoffen.

28. Juli 2007   Autor  Willi Mueller

Erdbeer-Tiramisu

Zubereitung fuer 8 Personen:

Ungefaehr die Haelfte von 200g Loeffelbiskuits in einer rechteckigen Form (1,5l Inhalt) dicht nebeneinander auslegen. Fuer die Creme 4 Eier trenen, 100g Zucker und die Eigelbe dickschaumig schlagen. 600g Erdbeeren halbieren und unter die Eimasse heben. Eiweiss steif schlagen, und nach und nach unter die 250g Mascarpone heben. Nun die Haelfte der Creme ueber die Loeffelbiskuits verteilen. Dann die restlichen Loeffelbiskuits und die restliche Creme darauf verteilen. Mindestens 8 Std., am besten ueber Nacht, kalt stellen, damit das Tiramisu fest wird. Dann aus dem Kuehlschrank nehmen und in kleine Rechtecke schneiden.

Moechten Sie weitere italienische Spezialitaeten kennen lernen dann schauen Sie doch Mal in dieses italienische Kochbuch rein.

27.  Juli 2007 Autor   Willi Mueller

1. August Nationalfeiertag in der Schweiz

Am Schweizer Nationalfeiertag, dem Geburtstag der Schweiz, wird die Entstehung der Eidgenossenschft vor ueber 700 Jahren gefeiert, als sich Vertreter aus den Kantonen Unterwalden, Schwyz und Uri auf der Ruetliwiese trafen und ein Buendnis schlossen. Der Bundesbrief, der dieses Buendnis besiegelte, datiert im Jahre 1291.

Wie feiern die Schweizer den Nationalfeiertag? Ueber all im Land flattern die Landesfahnen in Rot-Weiss auf Plaetzen, Bruecken, Balkonen, Gaerten und von den Fenstersimsen und es werden Lampions angezuendet. Hoehenfeuer werden am Abend entfacht und ein Feuerwerk ob gross organisiert von den Gemeinden oder kleiner zuhause im Garten abgelassen, gehoert jedenfalls dazu.

Zur Verpflegung gibt es meist ein bodenstaendiges Essen, bestehend aus Servelats (Fleischwurst)oder Bratwuersten vom Grill, Buerli oder Brot, einen deftigen Wurstsalat-/Kaesesalat oder Hoernlisalat (Teigwaren).

Man feiert mit Freunden und Bekannten oder im Familienkreis bis weit in die Nacht hinein, bestaunt die Feuerwerke ringsum, geniesst ein kuehles Bier oder einen guten Tropfen Wein in geselliger Runde. Wenn dann nach Mitternacht die letzten Raketen und Vulkane verpufft sind, wird es wieder ruhiger und manch einer erwacht am naechsten Morgen, nach durchzechter Nacht, mit einem gewaltigen Brummschaedel.

Moechten Sie mehr erfahren ueber die Schweiz, dann schlagen Sie doch nach im Schweizer Reiseführer.

26.  Juli 2007   Autor Willi Müller

Schweizer Bräuche
Feste und Bräuche des Schweizer Volkes
Gebrauchsanweiung für die Schweiz
Dinge, die zum Überleben im wunderschönen Alpenland notwendig sind. Schweizer Politik und Geschichte, Folkloristisches und Kulinarisches, Verkehr und Lebensart.

Indisches Poulet-Curry

Die indischen Hausfrauen nehmen nicht, wie wir es gewoehnlich machen, zum kochen ein fertiges Currypulver, sondern mischen die Zutaten selbst zusammen. Je nach Region werden unterschiedliche Gewuerze, in einem Moerser zerstampft und zu Currypulver verarbeitet. Um Zeit zu sparen hier ein Rezept mit fertigem Currypulver.

Rezept fuer 4 Personen:

In eine Pfanne 4 Essloeffel Pflanzenoel geben, erhitzen und nun 2 Zwiebel und 2 Knoblauchzehen darin anduensten. 2 in Stuecke geschnittenen Tomaten hinzufuegen und 8 Minuten bei kleiner Hitze koecheln lassen, mit Pfeffer und Salz abschmecken und 1 Tasse Wasser dazugeben. Anschliessend 4 Kaffeeloeffel Madras-Curry hinzugeben. Nun 400g Pouletfleisch in Streifen geschnitten, dazugeben und noch weitere 10 Minuten koecheln lassen (evtl. noch etwas heisses Wasser dazugiessen).

Dazu passt Reis oder ein Fladenbrot.

25.  Juli 2007   Autor Willi Müller

Mailaender Espressokuchen

Fuer eine Springform von 26cm Durchmesser

250g Walnuesse fein zerkleinern. In einer Schuessel 250g Mehl und 1 Paeckchen Backpulver vermischen. 250g Zucker und 120g weiche Butter in einer zweiten Schuessel cremig schlagen. Anschliessend 2 Eier vorsichtig unterruehren. Nun das Mehl- / Backpulvergemisch unter die Eimasse ruehren und dann 150ml kalten Espresso dazugeben. Zuletzt die gehackten Walnuesse unterheben. Die Springform gut ausfetten und den Teig hinein fuellen. Nun im vorgeheizten Backofen, auf der mittleren Schiene, bei 180 Grad rund 1 Std. backen (zwischendurch eine Garprobe machen). Den Kuchen danach auskuehlen lassen und vorsichtig aus der Springform herausnehmen. Mit Schokoladenraspeln garnieren.

24.  Juli 2007    Autor  Willi Müller

Italienische Crostini mit Rucola

Verlaengern Sie Ihre Ferienstimmung nach dem Italienurlaub mit einer italienesischen Spezialitaet, die sich hervorragend fuer einen kleinen Imbiss an einem sommerlich warmen Abend eignet.

Zubereitung fuer 4 Personen:

1 Bund Rucola waschen und die Blaetter in feine Streifen schneiden. 100g in Oel eingelegte Tomaten zuerst abtropfen lassen und dann klein schneiden. Nun eine Marinade mischen aus: 1 Essloeffel Oel, 1-2 Essloeffel Zitronensaft, ½ Teeloeffel fluessigem Honig und etwas Salz. Anschliessend Tomatenwuerfel und Rucola mit der Marinade vermischen und einige Zeit durchziehen lassen. Die Brotscheiben mit Frischkaese bestreichen und den Rucola darueber verteilen.

Dazu passt: ein leichter Rotwein

23. Juli 2007   Autor Willi Müller

Franzoesische Zwiebelsuppe

Die Zwiebel ist bei uns in der Kueche nicht mehr wegzudenken. Sie ist in den meisten Gerichten in kleineren oder groesseren Mengen vorhanden und gibt jedem Gericht den speziellen Pfiff. Probieren Sie doch mal eine Französische Zwiebelsuppe. Fuer die Zubereitung dieser franzoesischen Spezialitaet gehen Sie wie folgt vor:

Zubereitung fuer 4 Personen:

800g Zwiebeln enthaeuten und mit einem scharfem Messer in duenne Ringe schneiden. 40g Butter in eine Pfanne geben und die Zwiebelringe darin hellbraun (nicht zu dunkel) duensten. Die Zwiebelmasse mit 2 Essloeffeln Mehl anschwitzen, pfeffern und salzen nach Geschmack. Nun 1,5l Gemuesebruehe darueber giessen. Die Suppe zum Kochen bringen und dann die Hitze reduzieren. Nun etwa 25 Min. koecheln lassen. Inzwischen 1 Baguettebrot in 1 cm dicke Scheiben schneiden und im Backofen oder nacheinander im Toaster roesten. Danach die Brotscheiben mit etwas Oel einpinseln und mit geriebenem Kaese (200g) bestreuen. Nun fuellen Sie die Suppe in feuerfeste Suppenschalen, die Baguettescheiben drauflegen und im Backofen kurz ueberbacken.

Tipp: Wenn Sie nach dem Schneiden der Zwiebeln die Haende mit einer Zirtonenscheibe abreiben, werden Sie den Geruch an den Haenden, den die Zwiebeln hinterlassen, wieder los.

22.  Juli 2007   Autor Willi Müller

Frankfurter Gruene Sosse

Bekannt über die Grenzen von Frankfurt hinaus, ist die Frankfurter Gruene Sosse. Sie war – kann man der Biographie ueber J. W. von Goethe entnehmen – Goethes Lieblingsspeise. Waehrend die Kraeutermischung der klassischen Sosse immer noch aus 7 Kräutern besteht, gibt es für die Zubereitung mehrere Varianten.

Zubereitung fuer 4 Personen:

4 hartgekochte Eier pellen und fein schneiden. Je 1 Teelöffel Senf, Zitonensaft und Essig mit 350 g saurer Sahne in eine Schuessel geben. Die ganzen Zutaten gut vermengen. Anschliessend die Kraeutermischung, 200g bestehend aus: Petersilie, Borretsch, Schnittlauch, Pimpinelle, Kerbel, Sauerampfer und Kresse, feingehackt untermischen. Dann die Sosse mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Falls eines der 7 klassischen Kraueter nicht erhaeltlich ist, kann man an dessen Stelle auch z.B. Liebstoeckel, Zitronenmelisse oder Dill verwenden, damit Sie auf die traditionelle Zahl 7 kommen.

Zu diesem Gericht passen ausgezeichnet Pellkartoffeln oder auch Kartoffel-Reibepfannkuchen.

21. Juli 2007    Autor  Willi Müller

WP-CopyProtected ist im Original von Chetan und in deutscher Überarbeitung von wptop50.de powered by jobbanetmediagroup